Erfolge

Erfolgs-Geschichten: So oder ähnlich könnte auch Ihre Geschichte sein...

Lesen Sie unten die Geschichten von verschiedenen Menschen unterschiedlichen Geschlechts und Alters, die DURANTE erfolgreich unterstützen konnte. Vielleicht entdecken Sie dabei auch eine Geschichte, die der Ihren ähnlich ist...

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Mit Eigenverantwortung auch schwierige Situationen meistern.

Die Geschichte von Frau K., 50 Jahre:
„Ich übernahm Eigenverantwortung und konnte so schwierige Situationen meistern.“

Ich bin 50 Jahre und verwitwet. Mit gesundheitlichen Einschränkungen (30% Behinderung) wurde ich nach langer Erwerbslosigkeit in eine Arbeitsgelegenheit zugewiesen. Über diese Maßnahme konnte ich durch die flankierenden Vermittlungsaktivitäten in eine Teilzeitbeschäftigung vermittelt werden. Mit Aufnahme des Beschäftigungsverhältnisses wollte ich eine Begleitung durch das Projekt DURANTE. Die Rahmenbedingungen der neuen Tätigkeit erwiesen sich für mich sehr schnell als schwierig: unregelmäßige Arbeitszeiten, Schichtdienste, wenig Regulationsmöglichkeiten. Gemeinsam mit der Mitarbeiterin des Projektes DURANTE wurden Handlungsstrategien entwickelt, um schwierige Arbeitssituationen zu meistern. Dabei wurde u.a. die Biographiearbeit als Methode genutzt. Ich lernte meine Eigenressourcen kennen und nutzen. Ich weiß, dass ich eigenverantwortlich für meine Lebensgestaltung sein muss. In dem kontinuierlichen Begleitprozess gelang es mir zunehmend, für mich zu sorgen und meine Bedürfnisse und meine Gesundheit im Auge zu behalten. 
Ich strebte erneut eine berufliche Veränderung an, löste mein Arbeitsverhältnis und nahm eine Beschäftigung bei einer Zeitarbeitsfirma auf. Die neue Tätigkeit überforderte mich körperlich. Mein Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und meine Angst vor Arbeitslosigkeit hielten mich für kurze Zeit in einer gesundheitlich bedenklichen Situation. Letztendlich gelang mir auch hier wieder der Lösungsprozess und ein Wechsel der Beschäftigung. Mittlerweile befinde ich mich in einem auf zwei Jahre befristeten Beschäftigungsverhältnis.

Der gesamte Prozess wurde durch DURANTE begleitet. In regelmäßigen Gesprächen entwickelte meine DURANTE-Coach mit mir gemeinsam Methoden und Strategien, um schwierige Situationen  bei der Arbeit und privat überwinden zu können. Im diesem Begleitprozess ist bei mir ein erhöhtes Maß an Selbstvertrauen entstanden und gleichzeitig habe ich die Fähigkeit entwickelt, Befindlichkeiten und Beobachtungen im Arbeitsumfeld klar anzusprechen und evtl. Veränderung herbeizuführen. Im Begleitprozess durch DURANTE wurde gemeinsam mit mir eine Schuldenregulation herbeigeführt. Somit sind auch meine existentiellen Ängste vor Lohnpfändungen beseitigt.

Gut vorbereitet anspruchsvolle berufliche Ziele erreichen.

Die Geschichte von Frau Z., 35 Jahre:
„Gut vorbereitet konnte ich sogar anspruchsvolle berufliche Ziele erreichen.“

Ich war Teilnehmerin im ALG II Bezug, habe türkischen Migrationshintergrund und ein ausgeprägtes Deutsch-Defizit. Außerdem habe ich 3 Kinder (13, 10 und 8 Jahre alt) und bin verheiratet. Von 1996 bis 1999 absolvierte ich eine Ausbildung zur Beiköchin und übte diese Tätigkeit von 1999 bis 2001 dann auch aus. Seit 2001 bin ich arbeitslos.

Als ich bei Durante aufgenommen wurde, äußerte ich exakte Wünsche hinsichtlich meiner künftigen Tätigkeit und hatte zudem konkrete Vorstellungen bezüglich meines Einsatzortes und meiner Arbeitszeiten. Alternative Stellenangebote und Einsatzzeiten verweigerte ich vehement. Ich bestand darauf, lediglich von 09:00 Uhr – 14:00 Uhr als Beiköchin oder Küchenhilfe in Mannheim bei einem großen Unternehmen und keiner Zeitarbeitsfirma zu arbeiten. Primär wollte ich lediglich Salate zubereiten, da ich in der Fleisch- und Soßenzubereitung keinerlei Erfahrung aufweisen kann. Auch eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arbeitgeber von unter 25 Minuten war von mir gewünscht.

Durante fertigte zusammen mit mir eine Grundbewerbungsmappe (Deckblatt, Foto, Lebenslauf, Anschreiben) an, mit der ich mich initiativ und auf Stellenanzeigen in Mannheim bewarb. Ich erstellte eine Vielzahl an Bewerbungen und übte mein Verhalten in Vorstellungsgesprächen mittels Rollenspiel ausführlich ein. Durch das Bewerbungs- wie auch Gesprächstraining schöpfte ich Selbstvertrauen. Mein Deutsch verbesserte sich leicht. Bereits Mitte Februar erhielt ich 2 Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch. In beiden Fällen konnte ich mich für einen Probearbeitstag empfehlen.

Kurz darauf erhielt ich die Zusage und arbeite seit dem 01.03.2015 in der Salat- und Gemüsezubereitung eines mittelständischen Unternehmens (keine Zeitarbeit) mit 200 Mitarbeitern in Mannheim, 20 Minuten von meinem Wohnort entfernt und von Mo. – Fr. exakt von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr. 

Ich war von Beginn an sehr anspruchsvoll und konnte zeitgleich wenig fachliches Know-How und Berufserfahrung vorweisen. Trotz meiner anhaltenden Arbeitslosigkeit von 14 Jahren, einem schlechten und zudem veralteten Abschluss sowie einer Branche, die von Leasingfirmen dominiert wird, konnte ich erfolgreich vermittelt werden. Hierbei konnten alle meine Wünsche berücksichtigt werden, sodass ein Drehtüreffekt aktuell als unwahrscheinlich gilt.

Kompetente Begleitung auf einem steinigen beruflichen Weg.

Die Geschichte von Frau A., 39 Jahre:
„Ich hatte kompetente Begleitung auf meinem steinigen beruflichen Weg.“

Ich stamme aus einem afrikanischen Land, habe dort Verfolgung und Gewalt erlebt, die körperliche und psychische Schädigungen nach sich zogen. Seit 1997 lebe ich in Deutschland. Mittlerweile habe ich eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. In meinem Heimatland habe ich eine Ausbildung zur Schneiderin gemacht. Diese ist in Deutschland nicht anerkannt. Ich bin funktionale Analphabetin. Nur mit Mühe kann ich mir einfache Texte erschließen. So bin ich hier auf die Hilfe meiner Kinder angewiesen. Ich spreche ein holpriges Deutsch, man braucht Zeit, um sich „einzuhören“.
Seit vielen Jahren bin ich allein erziehend. Meine Kinder sind 11 und 15 Jahre alt.
Mein beruflicher Lebenslauf in Deutschland ist gekennzeichnet durch einem Wechsel von befristeten Aushilfstätigkeiten im Dienstleistungssektor und langen Zeiten der Arbeitslosigkeit. 
Zum Zeitpunkt der Aufnahme in Durante hatte ich zwei Jobs: eine Teilzeitanstellung mit Steuerkarte in einem Privathaushalt und einen Minijob in der Küche einer Kita. Leistungen des Jobcenters lehnte ich ab zu beantragen, das Antragsverfahren und die ständig nötigen Aushandlungen mit dem Jobcenter empfand ich als eine zu große Belastung.
Mein Ziel an Durante war zum einen die Sicherung meiner bestehenden Anstellungen, zum anderen die Suche nach einer auskömmlicheren Perspektive. 
Durch intensive Nutzung von Netzwerken konnte DURANTE zeitgleich zwei geeignete Stellen für mich akquirieren. Ich wurde im Bewerbungsprozess auf beide Stellen jeweils intensiv und individuell vorbereitet (Unterlagen, telefonische Kontakte, Vorstellungsgespräche). Schließlich erhielt ich zwei Zusagen. Im Folgenden gestaltete DURANTE mit mir den Entscheidungsprozess, welche Stelle am ehesten zu meiner Lebenssituation, meinen Vorstellungen und Vorkenntnissen passt. Als die Entscheidung getroffen war, benötigte ich Unterstützung bei der korrekten Beendigung der bestehenden Arbeitsverhältnisse (Kündigungsfristen, Auszahlung von Urlaubsansprüchen, vorzeitige Beendigung des Vertrages, Zeugnisausstellung).
Ich unterschrieb einen vorerst befristeten Vertrag. Vor allem in der Anfangszeit erfolgte ein intensives Coaching durch DURANTE, das viele Themenbereiche umfasste: Regelung der Finanzen, Akzeptanz im Team, Erklärung eines Tarifvertrages, Findung der neuen Rolle im Team, Auswirkungen der Berufstätigkeit auf das Familienleben, Stärkung des Selbstbewusstseins, Umgang mit persönlich anstrengenden Kollegen, selbstbewusstes Auftreten gegenüber einer Personalverwaltung.
Auch nach der bestandenen Probezeit wünschte ich mir einen Verbleib im Programm, um weiterhin einen vertraulichen Ansprechpartner für belastende Situationen zu haben. Die Begleitung soll andauern, bis über eine Verlängerung des Vertrages entschieden ist  (die Aussichten sind gut).

Auch mit Schwerbehinderung bester Arbeitnehmer im Betrieb.

Die Geschichte von Herr K., 54 Jahre:
„Auch mit Schwerbehinderung bin ich mittlerweile bester Arbeitnehmer im Betrieb.“

Ich bin von Geburt an stark hörbehindert. Dennoch gelang mir eine vollwertige Ausbildung zum Feinmechaniker. Ich arbeitete in direkter Anstellung in verschiedenen Betrieben (mit hoher Zufriedenheit, wie nicht nur meine Zeugnisse, sondern auch ehemalige Arbeitgeber bestätigten). 

Ein großer Einschnitt war meine rund zehnjährige Haftstrafe. Zeitgleich verschlechterte sich meine Hörleistung. Glücklicherweise gehörte ich zu dem sehr engen Kreis von Menschen, die sich für ein Hörimplantat eignen. Nach 2 Jahren Voruntersuchung und Vorbereitung wurde ich operiert. Es dauerte dann über ein weiteres Jahr bis ich mit dem Implantat etwas verstehen konnte. So stand ich nach Haft, beginnend 1997, und anschließender medizinischer Behandlung dem Arbeitsmarkt wieder ab 2009 zur Verfügung. 
Im Jahr 2012 wurde ich Teilnehmer eines Programms zur Wiedereingliederung schwerbehinderter Menschen. Dort lernte ich DURANTE kennen. Mehrere Vermittlungsversuche und Probearbeiten schlugen fehl. Ich wurde als guter Fachmann beurteilt, aber mir fehlte die körperliche Konstitution. So konnte ich zu meiner eigenen Überraschung nicht mehr stundenlang auf den Beinen sein, wie es in der Produktion üblich ist. Die Magnetspule meines Implantats schloss außerdem Arbeiten mit Metallspänen und –staub aus.

Monate nach Ablauf des Programms fand ich zusammen mit DURANTE einen Arbeitsplatz in der Elektrofertigung. Gefragt waren gute feinmechanische Fähigkeiten, zugleich konnte die Arbeit weitgehend im Sitzen erledigt werden. 

Es gelang mir mit Hilfe von DURANTE meine anfänglichen Ängste und Bedenken zu überbrücken. Auch sonstige Krankheitssymptome, durch meine angeschlagene Psyche verstärkt, konnten eingedämmt werden. Mit der Hilfe von DURANTE war die Anschaffung eines Telefon mit Hörverstärker sowie ein Wecker mit Blitzlicht möglich. Ich habe die Probezeit lange hinter mir, gelte im Betrieb als bester Arbeitnehmer und wurde sogar Vorarbeiter.

Durch psychische Stabilisierung beruflich wieder leistungsfähiger.

Die Geschichte von Frau M., 24 Jahre:
„Durch psychische Stabilisierung wurde ich beruflich wieder leistungsfähiger.“

In einem Bekleidungsgeschäft arbeite ich als Verkäuferin. Ich hatte eine Ausbildung im Verkauf abgeschlossen und nach längerer psychischer Erkrankung einen Arbeitsplatz gefunden. 
Durch die lange Phase der Erkrankung fiel mir der Einstieg in den Job schwer. Ich hatte wenig Selbstvertrauen und war unsicher im Umgang mit Kunden. Während der Probezeit wurde die Belastung durch die neue Situation für mich so groß, dass die psychische Erkrankung mich in der Arbeit beeinträchtigte. Mein Arbeitsplatz war zwischenzeitlich gefährdet.
In der Beratung in DURANTE bearbeitete mein DURANTE-coach die Situation systemisch lösungsorientiert mit mir. Mögliche Lösungswege wurden erarbeitet. Meine Gesundheit wurde durch die Betreuung und die gewählten Lösungsmöglichkeiten soweit stabilisiert, dass das Arbeitsverhältnis über die Probezeit bestand hatte und die bestehende Befristung erneuert wurde. 

Es tut gut einen Ansprechpartner zu haben.

Die Geschichte von Herr H., 57 Jahre:
„Auch wenn ich vieles gut meistere, tut es gut einen Ansprechpartner zu haben.“

Nach langer Arbeitslosigkeit wurde ich in einem Beschäftigungsprojekt eingesetzt. Dort habe ich dann von DURANTE gehört. Ich fand, das wäre genau das richtige für mich und habe mich angemeldet. So habe ich dann eine Arbeitsstelle als Helfer in der Produktion gefunden. 
Bei meiner Arbeit gab es einige Faktoren, die mich belastet haben. Das waren die weite Strecke zum Arbeitsplatz und die Tatsache, dass ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin. Diese Schwierigkeiten konnte ich mit Hilfe von DURANTE selbst lösen. Während meiner Arbeitsaufnahme wurde ich von meinem DURANTE-coach dann sehr gut beraten und begleitet. Ich habe die Möglichkeit, einen Ansprechpartner bei Fragen rund um den Arbeitsplatz zu haben, gerne in Anspruch genommen. Mein DURANTE-coach hat deshalb per E-Mail kontinuierlich Kontakt mit mir gehalten.

Im Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie gut entscheiden.

Die Geschichte von Frau P., 35 Jahre:
„Im Spannungsfeld Beruf und Familie habe ich eine gute Entscheidung getroffen.“

Ich bin Köchin und alleinerziehende Mutter eines Teenagers. Nach 10-jähriger Familienphase ist mir der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben gelungen. Ich wurde Leiterin der Gastronomie einer neu gegründeten Freizeiteinrichtung. Der Stellenumfang betrug 30 Wochenstunden. Ich fand das ideal, da mir so noch Zeit für meinen Sohn blieb. Trotz der vielen Arbeit im neuen Betrieb  war ich nicht abgeschreckt und packte zu. Trotzdem konnte ich mit niemandem vertrauensvoll über meine Arbeit sprechen. Über das Job-Center habe ich von DURANTE erfahren und nahm Kontakt auf. Ich war froh über das offene Ohr von DURANTE und die Unterstützung meines DURANTE-coach.

In meinem neuen Job  überstieg die wöchentliche Arbeitszeit dann schnell die vertraglich festgelegte Arbeitszeit. Mir blieb keine Zeit für Pausen und ich musste oft bis spät in die Nacht und am Wochenende arbeiten. Für meinen Sohn blieb auch keine Zeit mehr. Dessen Hausaufgabendurchführung wurde immer schlechter. Die angestrengte Arbeits- und Familiensituation brachte mich an meine gesundheitlichen Grenzen. Es bestand die Gefahr der Überforderung für mich und meinen Sohn und auch Gefahr, dass ich meine Probezeit nicht bestehe. Kurzfristig wurde mir ein Minijob in einem fachfremden Gebiet angeboten mit der Option auf Teilzeitbeschäftigung. Ich war nicht in der Lage eine Entscheidung zu treffen.

In DURANTE wurden die Vor- und Nachteile beider Jobs abgewogen sowie die jeweiligen mittel- und langfristigen Perspektiven. Eine zentrale Frage war: Ist es sinnvoll einen Arbeitsplatz mit Leitungsfunktion gegen einen Minijob zu tauschen? Der Coaching-Prozess ergab, dass ein Jobwechsel entgegen der genereller Tendenz in meinem Fall vernünftig ist. Ausschlaggebend war, dass der Minijob zu diesem Zeitpunkt besser mit meiner Situation als Alleinerziehende vereinbar und der neue Arbeitgeber für seine Verlässlichkeit bekannt war. Die Perspektive einer Festanstellung in Teilzeit wurde daher als realistisch eingeschätzt. 

Die kurzfristige Kündigung und der Wechseln in den schlechter bezahlten Job führten für mich zu heftigen finanziellen Einbrüchen. Zudem verweigerte mein früherer Arbeitgeber die Zahlungen bereits geleisteter Überstunden. Und das Job-Center bewilligte keine Leistungen, da der Wechsel in den Mini-Job nicht nachvollzogen werden konnte.

DURANTE hielt mir für die Einarbeitung im neuen Job den Rücken frei: DURANTE übernahm die Verhandlungen mit dem Job-Center, reichte Klageschrift gegen meinen alten Arbeitgeber ein, beantragte für mich ein Darlehen bei der Familienkasse und kümmert sich um den bürokratischen Schriftwechsel und die Informationsbeschaffung.

Nach 5 Monaten wurde aus dem Minijob eine sozialversicherungspflichtige 50%-Stelle. Die Chancen auf einen weiteren Ausbau der Stelle sind hoch. Und der Teenie ist auch wieder in der Spur und macht fleißig Hausaufgaben. Inzwischen wurde ich in den Betriebsrat gewählt. Ich bin sicher, dass es richtig war alles auf eine Karte zu setzen.

Mit Flexibilität und Eigeninitiative zum Ziel

Die Geschichte von Frau K, 58 Jahre

Ich bin eine sehr gut ausgebildete Diplom Heilpädagogin, Sprachgestalterin/ Sprachtherapeutin und Theaterpädagogin und habe mich regelmäßig weiter qualifiziert. Trotz dieser sehr guten Voraussetzungen ist es enorm schwierig für mich, eine passende Beschäftigung zu finden. Das liegt unter anderem daran, dass viele Arbeitgeber Mitarbeitende in meinem Bereich überwiegend auf freiberuflicher Basis beschäftigen oder nur befristete Anstellungen bieten. Viele Patient/innen die von mir direkt behandelt wurden, konnten die Therapie nicht über ihre  Krankenkasse abrechnen. Daher war ich immer wieder auf der Suche nach Festanstellungen und manchmal auch kurzfristig arbeitslos.  Um die für mich passende Stelle zu finden, bin ich bis heute schon zehn Mal umgezogen und 2012 wieder in den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zurück. Hier nahm ich erstmals Leistungen des Jobcenters in Anspruch, da sich die Arbeitssuche in dieser Region sehr viel schwieriger gestaltete, als zunächst gedacht.
Ab September 2015 nahm ich dann am Projekt DURANTE teil. Zu diesem Zeitpunkt war ich erwerbslos, hatte aber einen 450€-Job als Sprachtherapeutin in einem Kindergarten in Aussicht– der auch wenige Wochen später tatsächlich Realität wurde. Neben diesem Mini-Job nahm ich parallel an einer Coachingmaßnahme in DURANTE teil. Die Themen: Strukturierung meines Alltags und Selbstorganisation. Die Arbeit mit Kindern war für mich zu diesem Zeitpunkt etwas völlig Neues – meine bisherige Berufserfahrung beschränkte sich auf die Therapie erwachsener Menschen. Entsprechend viel Zeit investierte ich in die Vorbereitung der Stunden. Im Winter 2015 signalisierte mir dann der Kindergarten, dass eine Erweiterung meiner Beschäftigung möglich ist –was dann leider im Laufe der Förderdauer nicht mehr realisiert wurde. Im Spätsommer 2016 meldete ich mich erneut bei meiner Beraterin in DURANTE und bat um nochmalige Unterstützung. Mittlerweile vor dem Hintergrund, dass der Kindergarten den Beschäftigungsumfang erweitert hatte. Darüber hinaus lag mir ein Angebot einer Rehaklinik für eine Festanstellung in Teilzeit vor.
Im September 2016 begann meine zweite Förderung innerhalb des Projektes DURANTE. Kurz nach Beginn erhielt ich leider eine Absage der Klinik aus internen Gründen. Jetzt ist mein großes Ziel wieder etwas Vergleichbares zu finden: eine Arbeit, die zu meinem Qualifikationsprofil paßt und mit ermöglicht, von meinem Einkommen zu leben.

Vorhandene Talente und Fähigkeiten entdecken und nutzen

Die Geschichte von Frau M.

1997 kam ich mit 22 Jahren als ausgebildete Näherin aus Russland nach Deutschland. Heute lebe ich als alleinerziehende Mutter mit meinen 3 Kindern von einem Minijob und ALG II. Mehrere Anläufe eine Praktikumsstelle im pflegerischen Bereich zu bekommen bzw. eine Teilzeit-Ausbildung zu beginnen scheiterten daran, die geforderte Arbeits- bzw. Ausbildungszeit und die Betreuungszeiten für die Kinder zu koordinieren. So kam ich ins Projekt DURANTE.
Nebenberuflich war ich als Hilfskraft in einer Reha-Werkstatt für psychisch kranke und behinderte Menschen tätig. Mit Überzeugung und großer Freude füllte ich diese Aufgabe aus, so dass wir das  Coaching zunächst mit der Zielsetzung begannen, meinen befristeten Arbeitsvertrag zu verlängern und den Beschäftigungsumfang zu erweitern. Die Möglichkeiten waren jedoch begrenzt, und in ersten Gesprächen zeigte sich sehr schnell, dass im besten Falle eine Verlängerung des bestehenden Vertrages möglich ist.
Im weiteren Verlauf der Projektarbeit kamen viele meiner Talente und Fähigkeiten zum Vorschein, insbesondere mein feinmotorisches Geschick und die während der Jugendzeit gesammelten Erfahrungen in der Reparaturwerkstatt für Elektrogeräte meines Vaters. Der nächste Schritt, war die Suche nach einer Qualifizierungsmaßnahme im elektronischen Bereich, um die vorhandenen Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen und eine Anerkennung des Könnens zu erreichen.
Die Anfrage bei regionalen Unternehmen nach einer Möglichkeit zur innerbetrieblichen Qualifizierung weckte schnell das Interesse eines mittelständischen Unternehmens aus der Elektronikbranche. Im zweiten Anlauf zeigten das Motivationsschreiben und die Darstellung meiner Fertigkeiten Wirkung und ich erhielt eine Einladung zum Probearbeiten. Hier konnte ich überzeugen und in den nachfolgenden Gesprächen mit dem Unternehmen ging es nicht mehr um eine Qualifizierungsmaßnahme, sondern um eine Festanstellung und die Frage, wie sich die Kinderbetreuungszeiten und die Anfahrtswege mit den betrieblichen Arbeitszeiten vereinbaren lassen. Flexibilität auf beiden Seiten ermöglichte schnell die Arbeitsaufnahme zu Beginn des nächsten Monats. Zunächst mit einer vorübergehenden Teilzeitanstellung, die dann in eine Vollzeitstelle mündete. Unterstützt durch meine Großmutter, die 3 Monate nach Beschäftigungsbeginn die Lücken in der Betreuung der Kinder übernahm.
Ich bin sehr glücklich über die neue Perspektive und die Aussicht finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Die Gespräche und Telefonate mit meinem neuen Arbeitgeber habe ich selbstständig geführt. Meine Deutschkenntnisse sind jetzt kein Thema mehr.

Achtsam Harmonie in Beruf und Familienalltag bringen

Die Geschichte von Frau S, 46 Jahre

Ich bin Französin, alleinerziehend mit drei Söhnen und konnte Beruf und Familienleben immer immer gut selbst organisieren. Bis eine Krankheit mich so einschränkte, dass ich meinen Beruf als Demenzbetreuerin nur noch eingeschränkt ausüben konnte. 2015 nahm ich zum ersten Mal am Projekt DURANTE teil. Schwerpunkt war dabei die Unterstützung bei behördlichen und arbeitsbedingten Themen und Fragen. Leider wurde mein Vertrag trotz aller Bemühungen nicht verlängert. 2016 habe ich eine neue Arbeitsstelle angenommen und nehme gleichzeitig zur Sicherung des Arbeitsverhältnisses wieder am Projekt DURANTE teil. Heute kann ich die Tipps und Empfehlungen aus meiner ersten DURANTE-Teilnahme viel besser umsetzen und so den Anforderungen an mich besser gerecht werden. Die DURANTE-Coaches unterstützen und begleiten mich dabei sehr intensiv und motivierend. Ich arbeite jetzt in einer Teilzeitanstellung, was perfekt mit meiner gesundheitlichen Situation vereinbar ist und mich vor Überforderung schützt. Ich habe gelernt, wie wichtig Achtsamkeit für mich ist. Was die Kinderbetreuung angeht, habe ich meinem jüngsten Sohn mehr Selbstständigkeit und Freiraum gegeben. Die Balance zwischen meinem beruflichen Alltag und meiner familiären und persönlichen Situation hat sich dadurch sehr positiv entwickelt.

Berufliche Weiterentwicklung durch Fortbildung und Schulung

Die Geschichte der Brüder E.+ H., 46 und 54

Wir sind zwei Brüder aus Marokko und waren als Mini-Jobber in einem Lager beschäftigt. Über das für uns zuständige Jobcenter lernten wir das Projekt DURANTE kennen und konnten mit Hilfe unserer Berater die Mini-Jobs in Teilzeitstellen erweitern. Die Coaches haben dann für uns mit dem Jobcenter eine Fortbildung zum Staplerfahrer vereinbart. Durch die tatkräftige DURANTE Unterstützung haben wir die für uns wichtigen Inhalte schnell gelernt und gleichzeitig unsere deutschen Sprachkenntnisse verbessert. Die damit verbundene Fortbildung haben wir, Dank der tollen Begleitung, erfolgreich bestanden.

Mit Sprachschulung erfolgreich im Arbeitsleben

Die Geschichte von Frau P., 42 Jahre

Ich bin gelernte Grundschullehrerin mit Berufserfahrung aus Russland und alleinerziehend. Nachdem ich eine Arbeitsstelle gefunden habe, an der meine  Ausbildung anerkannt wurde, kam ich zum Projekt DURANTE. Die DURANTE Coaches unterstützten mich sehr gut darin, die vielen mit der Arbeit verbundenen Verpflichtungen und den schwierigen Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu meistern. Das waren unter anderem vor allem die sprachlichen Defizite, die im Coaching behoben werden konnten. Dadurch hat sich auch meine Arbeitsstelle stabilisiert. Gleichzeitig habe ich viele fachliche Tipps und wertvolle Unterstützung zu den deutschen Arbeitsgepflogenheiten bekommen.

Schritt für Schritt zu mehr Verantwortung

Die Geschichte von Herrn M., 36 Jahre

Als ich mein Arbeitsverhältnis begann, waren meine persönlichen Verhältnisse sehr unsicher. Ich komme aus Kasachstan und fand nach Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit eine Teilzeitstelle bei einer Zeitarbeitsfirma, die mir Spaß macht. Allerdings sind meine Schulden eine sehr schwere Belastung für mich. Die DURANTE-Coaches haben mich gleich an einen Fachdienst der Schuldnerberatung verwiesen und in der Betreuung auch klar und deutlich auf die Konsequenzen einer Überschuldung hingewiesen. So wurde mir bewusst, dass ich die Verantwortung für mein Handeln verbessern muss. Schritt für Schritt bringen die Coaches mir bei, mit Formalitäten und Geld sorgsam und vernünftig umzugehen.

Selbstbewusstsein stärken und die persönlichen Fähigkeiten stärken

Die Geschichte von Frau K., 30 Jahre

Trotz einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Bürokauffrau war es für mich als alleinerziehende Mutter ohne Berufserfahrung schwierig, eine passende langfristig sichere Stelle zu finde. Mein Alltag war immer bestimmt durch Zeit- und Organisationsprobleme. Trotz dieser Begleitumstände fand ich über eine Zeitarbeitsfirma eine für mich zugeschnittene Stelle. Im Projekt DURANTE habe ich begleitend ein intensives und persönliches Coaching erhalten, das mein Selbstbewusstsein und meine persönlichen Fähigkeiten gestärkt hat. Dadurch konnte ich meine berufliche Qualifikation stark verbessern. Außerdem erhielt ich wertvolle Unterstützung in der Organisation der Kinderbetreuung. Meine Arbeitsleistung steigerte sich in Folge spürbar, was dazu führte, daß ich bei der Zeitarbeitsfirma in ein reguläres Arbeitsverhältnis übernommen wurde.

Mit Coaching und Motivation zurück ins Berufsleben

Die Geschichte von Herr D., 49 Jahre

Ich war Jahrzehnte ohne Arbeit und wurde straffällig und obdachlos. Es kam zu viel zusammen, genau genommen war ich am Ende. Durch die Initiative meines Sachbearbeiters erhielt ich eine Arbeitsgelegenheit. Dort entdeckte man, dass ich gelernter Koch bin und bot mir eine entsprechende Stelle in der Küche an. Diese für mich einmalige Chance habe ich natürlich sofort dankbar angenommen. Über diesen Weg fand ich zum Projekt DURANTE und erlebte ein sehr hilfreiches Coaching, das mich persönlich stabilisierte und bei Schwierigkeiten tatkräftig unterstützte. Ich konnte jederzeit mit meinen Problemen zu den DURANTE Coaches kommen. Konflikte wurden gemeinsam bewältigt, Missverständnisse ausgeräumt und mein Arbeitsvermögen gestärkt. Ich lernte mich bei der Arbeit besser zu organisieren, mit meinem Arbeitsumfeld und den Kollegen gut zurecht zu kommen. Jetzt bin ich selbstständig und erfahren genug, um meine persönlichen Fähigkeiten für die Arbeit zu nutzen, selbst Ideen und Kreativität zu entwickeln. Dank des hilfreichen Coaching bin ich heute in einer leitenden Position tätig.

Attraktive Arbeitsstelle statt vorzeitiger Rente aufgrund Langzeitarbeitslosigkeit

Die Geschichte von Herrn H. Jahrgang 1952,

Nach langer Arbeitslosigkeit wurde ich vom zuständigen Jobcenter aufgefordert, vorzeitig meine Rente zu beantragen. Dagegen legte ich Widerspruch ein –  zeitgleich wurde ich in das Projekt DURANTE aufgenommen und bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützt. Am 1. März 2016 erhielt ich bei einer kleine Firma eine Anstellung auf Minijob-Basis, die ab 15. April in eine Festanstellung in Vollzeit erweitert wurde. Im Moment freue ich mich an der Arbeit und bin sehr froh, dass die vorzeitige Rente mit Abschlägen kein Thema mehr ist.
Anmerkung von DURANTE:
Inzwischen gibt es eine neue BMAS-Verordnung: Ab dem 1.Januar 2017 werden Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem SGB II nicht mehr zum Eintritt in eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen gezwungen, wenn die Höhe der Rente zum Bezug von Grundsicherungsleistungen im Alter führt.

Mit Begeisterung in ein langfristiges Arbeitsverhältnis

Die Geschichte von Herr K., 37 Jahre

Ursprünglich habe ich den Beruf des Polsterers gelernt. Verschiedene Brüche in meinem Leben haben dazu geführt, dass ich lange Zeit ohne Arbeit war und in einem Männerwohnheim wohnte.  Heute habe ich mein Drogenproblem im Griff, meine Finanzen will ich in den Griff bekommen. Über das Projekt DURANTE und eine Zeitarbeitsfirma erhielt ich eine Arbeitsstelle im Bereich Lagerlogistik. Da diese Arbeit nicht das Richtige für mich war, beendete ich sie nach drei Wochen wieder. Anschließend wurde ich in ein weiteres Unternehmen vermittelt und arbeite dort seit dem 15.8.16 in meinem erlernten Beruf als Polsterer. Mit dem Ziel die sechsmonatige Probezeit zu bestehen und eine langfristigen Beschäftigungsvertrag zu erhalten. Die Arbeit gefällt mir sehr gut und meine Ansprechpartnerin im Unternehmen findet auch, dass es richtig „gut läuft“.

Über eine Praktikumschance zur Vollzeitbeschäftigung!

Die Geschichte von Fr. C., 24 Jahre:

Ich hätte nie gedacht, dass es so toll laufen würde für mich und ich am Ende eine Vollzeitstelle
habe. Ich befand mich in einer schwierigen Situation: hatte Schulden, war obdachlos, einen
Hauptschulabschluss und keine Ausbildung. Zusätzlich belastete mich meine familiäre
Situation. Also kam die Unterstützung von DURANTE für mich wie gerufen. Allerdings war der
Start etwas holprig, da ich stressbedingt einige Termine verpasste. Aber nachdem ich eine
Wohnung gefunden hatte, stabilisierte sich die Situation erheblich. Ich absolvierte ein Praktikum mit der Möglichkeit auf eine Teilzeit- oder sogar Vollzeitstelle zu
erweitern. Die Coachinggespräche innerhalb Durante halfen mir immer wieder mich zu
sortieren, zu wissen an wen ich mich noch wenden kann und meine Ziele zu erreichen. Nach
dem Praktikum bekam ich die Teilzeitstelle und DURANTE half mir dann meine Finanzen zu
ordnen (Gehalt plus Jobcenter Leistungen). Zwischendurch wurde mir alles zu viel und es ging
mir gesundheitlich schlecht. Dabei möchte ich unbedingt betonen, dass der Stress nicht
arbeitsbedingt war -die Arbeit machte mir weiterhin Spaß. Auch durch dieses Tal begleitete mich Durante toll zu verschiedenen Themen (Finanzen,
Wohnung, Jobcenter, Schulden). Auch mein Arbeitgeber unterstützte mich sehr gut und gab mir
sogar ein Darlehen für die Kaution meiner Wohnung. Dieses Vertrauen tat und tut sehr gut. Am
Ende waren zwar nicht alle meine Probleme gelöst (ich hatte z.B. immer noch Schulden), aber
die Probezeit war überstanden. Mein Arbeitgeber war so zufrieden mit mir, dass ich an einer
Fortbildung teilnehmen durfte. Jetzt arbeite ich in Vollzeit und werde mit meinen Problemen wieder selbst fertig.

Das erfolgreiche Ende einer Suche

Die Geschichte von Herr D. 36 Jahre:

Trotz meiner psychischen Erkrankung hatte ich 2 Minijobs gefunden und bezog parallel
aufstockende Leistungen vom Jobcenter. Zufrieden war ich nicht mit dieser Situation
denn mein Ziel war eine Vollzeitstelle, von der ich leben kann. Nach langer erfolgloser
Suche mit vielen Bewerbungen war ich frustriert und hatte diesen Traum fast
aufgegeben. Dann erfuhr ich von DURANTE und erkannte meine Chance. In Zusammenarbeit mit
meinem Coach wurde ein Profil über meine Stärken und Schwächen erstellt. Daraus
wurde die Beschreibung einer für mich passenden Arbeitsstelle entwickelt auf deren
Basis in gemeinsamer Arbeit meine Bewerbungsunterlagen an das Profil und die
veränderte Situation angepasst wurden. Der Erfolg: mit Unterstützung von DURANTE fand
ich die für mich passende Arbeitsstelle. Mein Traum von einer Vollzeitstelle in der ich
mich wohlfühlen kann und die zu meinen gesundheitlichen Einschränkungen passt
wurde erfülllt. Im Übergang von den Minijobs zur Festanstellung wurden die
Formalitäten wie zum Beispiel rechtzeitige Kündigung und Vertragsbeginn der neuen
Stelle gemeinsam besprochen und erledigt. Inzwischen arbeite ich bereits ein paar
Wochen bei meinem neuen Arbeitgeber. Es gefällt mir dort nach wie vor sehr gut. Ich
blicke zuversichtlich in die Zukunft und gehe davon aus, dass ich die Probezeit in
Zusammenarbeit mit DURANTE meistern werde.